Der Weg zum Studium in Deutschland
TestDaF
Bei Sprachstudenten, die sich auf eine Aufnahmeprüfung an der Universität vorbereiten, kursiert immer wieder das Gerücht, TestDaF sei leichter als die DSH. Das ist falsch. TestDaF ist nicht "leichter", sondern anders.
In dem Bestreben, den gängigen Prüfungen, die alle auf die jeweils gewünschten Zwecke zugeschnitten sind, eine einheitliche und möglichst umfassend anerkannte Prüfung entgegenzusetzen, haben sich Institutionen mit unterschiedlichsten Interessen zusammengesetzt und als Kompromiss die TestDaF-Prüfung geboren.
Die TestDaF-Prüfung besteht aus den vier Teilen
- Leseverstehen
- Hörverstehen
- Schriftlicher Ausdruck
- Mündlicher Ausdruck
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Dieser Prüfungsteil beinhaltet immer eine Beschreibung eines Diagramms. Gefordert wird das einschlägige Vokabular, das in in der gewünschten Reihenfolge zu Papier gebracht werden muss. Die Aufgabe für den Prüfling besteht also darin, ein vorher intensiv geübtes Muster mit den Begriffen aus dem Diagramm zu füllen. Dasselbe Schema ist gefordert bei den Fragen nach den vermuteten Gründen für das Steigen/Fallen des Subjekts des Diagramms, ditto bei der Frage, wie sich "das" im jeweiligen Heimatland verhalte.
Die mündliche Prüfung ist anspruchsvoll, da sich der Kandidat in einer unnatürlichen Gesprächssituation bewähren muss. Auch das sollte vor der Prüfung eingeübt sein.
Der Preis für eine TestDaF-Prüfung liegt bei 150 Euro. Im Unterschied zur DSH darf TestDaF beliebig oft wiederholt werden.
Der Kandidat erhält die Prüfungsergebnisse nach 6 - 8 Wochen. Da sich die lange Korrekturdauer oft mit dem Anmeldeschluss der Universitäten überschneidet, sollte der Kandidat vor der Anmeldung zur Prüfung genau nachrechnen.
Eine bestandene TestDaF-Prüfung ersetzt nicht die Feststellungsprüfung an Studienkollegs!
Die Prüfungstermine finden Sie unter www.testdaf.de.
Vorbereitung auf die TestDaF-Prüfung
Die TestDaF-Prüfung ist überall gleich schwierig - oder einfach, je nachdem, wie man es sehen will. Sehr unterschiedlich sind dagegen die angebotenen Vorbereitungskurse: Viele entsprechen nicht den Ansprüchen, die für diese Prüfung notwendig sind: Gruppen von 30 Studenten, zu wenig Wochenstunden, unterbezahlte, unmotivierte und unqualifizierte Dozenten, überteuerte Kurse - all das wird als "erfolgreiche Vorbereitungskurse" angeboten. Deshalb ist eine sorgfältige Kurswahl entscheidend (siehe auch: Welcher Kurs ist der richtige?).
