Der Weg zum Studium in Deutschland                              

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Der Weg zum Studium in Deutschland


 

                  


Ausländische Staatsbürger, die an einer deutschen Universität oder Hochschule studieren wollen, brauchen in der Regel ein Visum. Daneben müssen sie nachweisen, dass sie über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Dies geschieht üblicherweise durch das Bestehen der sogenannten DSH, der TestDaF-Prüfung oder den einjährigen Besuch des Studienkollegs.

Diese Seite will Interessenten darüber informieren, welchen Weg sie einschlagen sollten, um zu einem Studienplatz in Deutschland zu kommen. Im Folgenden soll versucht werden, die wichtigsten Stationen auf diesem Weg einfach darzustellen.

 

DSH - was ist das?

DSH ist die Abkürzung für "Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber", eine Sprachprüfung der deutschen Universitäten, die testet, ob der Studienbewerber über ausreichende Sprachkenntnisse verfügt, um in Deutschland zu studieren.

TestDaF - was ist das?

 

Die TestDaF-Prüfung ist eine weltweit eingesetzte, standardisierte und kommerziell betriebene Sprachprüfung, Sie ist den Hochschulzugang der DSH gleichgestellt.

Wer braucht die DSH/TestDaF-Prüfung?


Alle, die an einer deutschen Hochschule studieren möchten und deren Schulabschluss, der im Heimatland zum Studium berechtigt, dem deutschen Abitur gleichgestellt ist.

Alle anderen müssen das Studienkolleg  besuchen.

Wozu gibt es die DSH/TestDaF-Prüfung?

Die Universitäten wollen mit dieser Prüfung sicherstellen, dass ausländische Studenten über die sprachlichen Fertigkeiten verfügen, die ein Studium in Deutschland verlangt.

Das bedeutet, dass

- der Studienbewerber  Vorlesungen verstehen und den Inhalt in Notizen festhalten können soll

-  wissenschaftliche Texte verstehen und sich damit auseinandersetzen können muss

- in der Lage ist, sich zu einem vorgegebenen Thema selbständig schriftlich wie mündlich zu äußern.

Was ist das Studienkolleg?


Das Studienkolleg ist eine Ausbildungsinstitution, welche die Lücke schließen soll, die dadurch entsteht, dass das Abitur, das im Ausland erworben wurde,  in 12 Schuljahren abzulegen ist, während das deutsche Abitur erst nach 13 Schuljahren abgelegt werden kann. Inzwischen beginnen einzelne Bundesländer, unter anderen auch Bayern damit, die Dauer des Gymnasiums von neun auf acht Jahre zu reduzieren. Es wird also noch mindestens so lange dauern, bis ein ausländisches Abitur dem deutschen gleichgestellt ist.

Das heißt auch, dass sehr viele der ausländischen Studienbewerber weiterhin das Studienkolleg besuchen müssen. In einem Jahr werden dort neben Deutsch verschiedene Fächer unterrichtet, die auf das Studium vorbereiten.

 

Verantw.: A. Diehl, Fürstenriederstr. 35, 80806 München